Rhett
von Donald McCaig

Eine ganz neue Version der Geschichte, die Chance eine der tollsten Figuren der Literatur (meine Meinung) wieder aufgelebt zu erfahren…

… dachte ich. Naja, die Hoffnung bestand. Aber natürlich kann ein anderer Autor nur eine ähnliche Figur erzeugen, oder eine Figur die inspiriert wurde durch den Rhett von Margaret Mitchell. Die Art der Erzählung, der Stil hat wenig mit Mitchells „Gone with the Wind“ zu tun.
Es gibt aber wenige Konsistenzen zum ursprünglichen Epos, teilweise sogar widersprüchliche Fakten.
Der Leser begleitet den jungen Rhett, durchlebt mit ihm diverse Schicksalsschläge, Verluste sowie die schwierig chaotische Beziehung zu Scarlett O’Hara. Die Hauptfigur erlebte ich aber als authentisch und mir gefielen die Erlebnisse recht gut.

Fazit: Für den Südstaaten-Fan vielleicht eine ganz nette Ergänzung zum Scarlett-Epos. Wahrscheinlich auch nur um sich drüber aufzuregen ^^ Trotzdem ich selbst aber ein Fan der Geschichte bin kann ich nur ein „nicht“ vergeben!


550 Seiten, erschienen bei Hoffmann und Campe Verlag unter ISBN-13 978-3455401004 19,99€

Originaltitel: Rhett Übersetzung: Kathrin Razum